Im Hochsommer ist Joggen oft eine Qual, das Fitnessstudio stickig — doch eine Sportart läuft jetzt zur Höchstform auf: das Schwimmen. Es ist gelenkschonend, trainiert nahezu den gesamten Körper und kühlt dabei angenehm ab. Kein Wunder, dass Schwimmen als Training bei Fitnessbegeisterten so beliebt ist.
Wir zeigen, wie viele Kalorien die verschiedenen Schwimmstile verbrennen, welche Muskeln arbeiten und wie du als Einsteiger am besten loslegst.
Warum Schwimmen so effektiv ist
Der größte Vorteil: Im Wasser trägt der Auftrieb einen Großteil des Körpergewichts. Das schont Gelenke, Bänder und Wirbelsäule — ideal also für Menschen mit Übergewicht, Rückenproblemen oder nach Verletzungen.
„Schwimmen ist eine der wenigen Sportarten, die intensives Training und maximale Gelenkschonung perfekt vereint — vom Reha-Patienten bis zum Leistungssportler.“
Gleichzeitig sorgt der Wasserwiderstand dafür, dass jede Bewegung Kraft kostet. Das macht das Schwimmtraining zu einem echten Ganzkörper-Workout.
Kalorienverbrauch: welcher Stil bringt am meisten?
Wie viele Kalorien du verbrennst, hängt stark vom Schwimmstil, deinem Tempo und deinem Körpergewicht ab. Die folgende Übersicht gibt grobe Richtwerte:
Der Schmetterlingsstil ist mit Abstand am anstrengendsten, aber auch technisch sehr anspruchsvoll. Für die meisten sind Kraul und Brust die praktikabelsten Varianten, um beim Schwimmen abzunehmen.
Diese Muskeln werden trainiert
Schwimmen beansprucht fast die gesamte Muskulatur gleichzeitig:
- Oberkörper: Schultern, Brust, Rücken und Arme leisten die Hauptarbeit beim Antrieb;
- Rumpf: Bauch- und Rückenmuskeln stabilisieren die Wasserlage;
- Beine: Beinschlag und Stoßbewegungen kräftigen Oberschenkel und Waden.
Der richtige Einstieg für Anfänger
Wenn du lange nicht geschwommen bist, starte langsam. Ein einfacher Trainingsplan für den Anfang könnte so aussehen:
- Beginne mit kurzen Einheiten von 20 bis 30 Minuten;
- wechsle zwischen Schwimmen und kurzen Pausen am Beckenrand;
- steigere Umfang und Tempo erst nach und nach;
- achte auf eine saubere Technik statt auf reine Geschwindigkeit.
Schwimmen oder Joggen?
Beide Sportarten sind hervorragend fürs Herz-Kreislauf-System. Während Joggen mehr Knochen und Gelenke belastet, ist Schwimmen die sanftere Alternative — gerade im Sommer ein unschlagbarer Vorteil. Am besten kombinierst du beides je nach Wetter und Tagesform.
Ob im Hallenbad, Freibad oder See: Mit regelmäßigem Schwimmen als Training bringst du deinen ganzen Körper in Form und genießt gleichzeitig die kühle Erfrischung.

