Urlaub ohne den Vierbeiner? Für viele undenkbar. Die gute Nachricht: An der Ostsee gibt es zahlreiche ausgewiesene Hundestrände, an denen dein Hund toben und baden darf. Damit der Strandtag entspannt bleibt, solltest du aber die Regeln kennen. Hier kommen die besten Orte und die wichtigsten Infos für 2026.
Regeln für Hunde am Ostseestrand
An den meisten Hauptstränden sind Hunde in der Badesaison (meist von Anfang Mai bis Ende September) nicht erlaubt. Dafür gibt es ausgewiesene Hundestrände, an denen sie willkommen sind. Außerhalb dieser Bereiche gilt oft Leinenpflicht. Wer seinen Hund am gesperrten Strand laufen lässt, riskiert ein Bußgeld. Hundekotbeutel sind Pflicht – Hinterlassenschaften müssen entfernt werden.
Die besten Hundestrände nach Region
- Rügen: Hundestrände unter anderem in Binz, Sellin und Göhren – meist am Rand der Hauptstrände ausgewiesen.
- Usedom: Abschnitte in Zinnowitz, Bansin und Karlshagen für Vierbeiner.
- Fehmarn: mehrere hundefreundliche Strandabschnitte, beliebt bei Aktivurlaubern.
- Lübecker Bucht: Hundestrände in Scharbeutz, Timmendorfer Strand und Travemünde.
- Fischland-Darß-Zingst: ausgewiesene Bereiche in ruhiger Natur, ideal für lange Spaziergänge.
Die genaue Lage und Beschilderung ändert sich gelegentlich – prüfe vor Ort die aktuellen Hinweistafeln. Eine Übersicht aller Strände der Region findest du im Überblick aller Ostsee-Strände.
Was Hundebesitzer mitnehmen sollten
- Ausreichend Trinkwasser und einen Napf (Salzwasser ist kein Durstlöscher).
- Schattenspender wie einen Sonnenschirm.
- Kotbeutel, Leine, Handtuch.
- Bei langhaarigen Hunden: Möglichkeit zum Abspülen nach dem Baden.
Hunde und Hitze am Strand
Sand und Sonne können Hunden gefährlich werden. Heißer Sand verbrennt die Pfoten, und Hunde überhitzen schneller als Menschen. Sorge für Schatten, biete regelmäßig Wasser an und meide die Mittagshitze. Anzeichen für eine Überhitzung – starkes Hecheln, Taumeln, Apathie – solltest du ernst nehmen. Wie ein Hitzschlag entsteht und worauf zu achten ist, erklären wir im Ratgeber Hitzschlag erkennen – ein Risiko auch für Tiere.
Unterkünfte mit Hund
Viele Ferienwohnungen und Hotels an der Ostsee sind auf Hunde eingestellt. Achte bei der Buchung auf den Hinweis „Hunde erlaubt“ und kläre eventuelle Zusatzgebühren vorab.
Häufige Fragen (FAQ)
Wo dürfen Hunde an der Ostsee baden?
An ausgewiesenen Hundestränden, etwa in Binz, Scharbeutz, Travemünde oder auf Fehmarn. An den Hauptstränden sind Hunde in der Badesaison meist nicht erlaubt.
Gilt am Ostseestrand Leinenpflicht?
Außerhalb der Hundestrände meist ja. An vielen Hundestränden dürfen Hunde frei laufen – achte auf die Beschilderung vor Ort.
Was kostet ein Hund im Ostsee-Urlaub?
In Unterkünften fallen oft 5 bis 15 Euro Zusatzgebühr pro Nacht an. Manche Hundestrände erheben eine kleine Tagesgebühr.

