Stuttgart – Die Landtagswahl in Baden-Württemberg im März könnte entscheidend für die Zukunft der FDP sein. Die Generalsekretärin der Partei, Nicole Büttner (41), setzt große Hoffnungen auf den Sieg und ist so zuversichtlich, dass sie bereit ist, einen riskanten Schritt zu gehen.
Falls es der FDP nicht gelingt, Sitze im Landtag von Baden-Württemberg zu gewinnen, wird Büttner den Misserfolg direkt an sich spüren – genauer gesagt: an ihrem Kopf. In einem Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“ wagte die Politikerin eine gewagte Wette: „Ich werde mir den Kopf rasieren, wenn wir nicht in den Landtag kommen. Alles ist verloren. Radikal“, erklärte sie der Zeitung.
„Ich liebe meine Haare“, gibt Büttner zu. „Aber ich bin zuversichtlich, dass ich meine Haare auch nach den Wahlen im Landtag auf dem Südwesten behalten werde. Aber ihr werdet mich nie kahl sehen. Denn wir werden definitiv in den Landtag einziehen.“
Traditionell veranstaltet die FDP ihre Versammlung zu Ehren der Erscheinung des Herrn am 6. Januar jedes Jahr.
Jedoch deuten die letzten Umfragen darauf hin, dass der Ausgang der Wahl im Südwesten Deutschlands noch unsicher ist. Die Liberalen erreichen derzeit zwischen 5 und 7 Prozent der Stimmen. Daher betont der führende Kandidat Hans-Ulrich Rülke (64, FDP), dass diese Wahl die „wichtigste in der Geschichte“ der Partei sei.
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