Die deutsche Handball-Nationalmannschaft zeigte ihr bestes Spiel im Turnier und zog trotz des Drucks in die Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft ein. Im siegreichen Spiel gegen Spanien mit einem Endstand von 34:32 (17:15) am Montagabend spielte die Abwehr und der Ballabfänger Renars Usčins eine entscheidende Rolle.
Bereits nach dem Schlusspfiff umarmten sich die Spieler. Der Bundestrainer Alfred Gislason umarmte den Spielmacher Juri Knorr, und der glänzend spielende Renars Usčins wurde zu Recht zum besten Spieler des Spiels ernannt. „Renars hat uns heute unterstützt und fantastisch gespielt. Jeder, der unser Spiel in der zweiten Halbzeit vor zwei Tagen gesehen hat, hätte sicher nicht geglaubt, dass wir heute ein solches Ergebnis erzielen würden“, fasste Andreas Wolff mit einer spürbaren Erleichterung zusammen.
In diesem Spiel erzielte der 23-jährige Spieler, der in Hannover geboren wurde, acht Tore und machte zwei entscheidende Ballgewinne in der 58. Spielminute. Er entfaltete endlich sein Potenzial und zeigte, wie auch das gesamte Team, die beste Leistung im Turnier. Kapitän Johannes Golla betonte: „Wir waren selbstbewusst und wussten, dass wir weiterkommen können, wenn wir einen deutlichen Sieg erringen. Jetzt sind wir als Gruppensieger weiter, nach zwei guten Spielen und einem schlechten, und wir freuen uns sehr darüber.“
Der Bundestrainer Gislason sagte: „Ich bin glücklich und fühle eine Erleichterung nach diesem herausragenden Spiel.“ Eine hervorragende Strategie des Trainers war der kluge Einsatz der Rotation, was es ermöglichte, die Belastung gleichmäßig auf mehrere Spieler zu verteilen. Dies erwies sich als entscheidender Schritt, da der eingewechselte David Späth (3 Paraden) und der defensiv agierende Spieler Justus Fischer (5 Tore) zusammen mit Usčins der deutschen Mannschaft den nötigen Schub gaben.
Somit wird Deutschland weiterhin in der Hauptrunde der Europameisterschaft 2026 antreten, mit zwei Punkten auf dem Konto.
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