In den kommenden Tagen bleibt die geomagnetische Situation auf der Erde ruhig, was mit einer niedrigen Sonnenaktivität zusammenhängt. Nach vorläufigen Einschätzungen sind keine nennenswerten Schwankungen des Erdmagnetfeldes zu erwarten. Das bedeutet, dass die meisten Menschen keine Auswirkungen kosmischer Faktoren auf ihr Wohlbefinden spüren werden. Auch negative Effekte auf Technik und Kommunikationssysteme werden nicht prognostiziert. Fachleute betonen, dass die Lage insgesamt stabil bleibt.
Die Prognose der Sonnen- und geomagnetischen Aktivität für den Zeitraum vom 2. bis 4. Februar 2026 wurde vom Zentrum für die Vorhersage des Weltraumwetters der US-amerikanischen Ozean– und Atmosphärenbehörde veröffentlicht. Diese Institution stellt regelmäßig Daten über den Zustand der Sonne und mögliche geomagnetische Störungen bereit. Die Informationen basieren auf Satellitenbeobachtungen und wissenschaftlichen Modellrechnungen. Sie werden sowohl von Forschern als auch von Diensten genutzt, die für Luftfahrt und Kommunikation zuständig sind. Die Prognosen sind öffentlich zugänglich.
Geomagnetische Stürme werden üblicherweise anhand des sogenannten K-Index bewertet, der den Grad der Störung des Erdmagnetfeldes widerspiegelt. Die Skala reicht von 2 bis 9, wobei niedrige Werte auf einen ruhigen Zustand der Magnetosphäre hinweisen. Je höher der Index, desto stärker ist der Einfluss eines Sturms auf den Menschen, insbesondere auf wetterfühlige Personen. Zudem können bei hohen Werten Störungen in Navigations- und Kommunikationssystemen auftreten. Für den prognostizierten Zeitraum werden solche Risiken nicht erwartet.
Nach Einschätzung der Experten wird sich die Magnetosphäre der Erde von Montag bis Mittwoch, also vom 2. bis 4. Februar, im Normalbereich befinden. Die Sonnenaktivität bleibt niedrig, ohne starke Ausbrüche oder energiereiche Eruptionen. Entsprechend werden keine magnetischen Stürme vorhergesagt. Diese Situation gilt als günstig für den Alltag sowie für Reisen. Wetter- und magnetfeldsensible Menschen dürften keine Verschlechterung ihres Befindens bemerken.
Gleichzeitig weisen Fachleute darauf hin, dass Prognosen zur Sonnenaktivität angepasst werden können. Die Daten werden alle drei Stunden aktualisiert, da die Sonne ein dynamisches und schwer vorhersehbares Objekt ist. Astrophysiker betonen, dass Vorhersagen für einen Tag im Voraus als am zuverlässigsten gelten. Prognosen über mehrere Tage haben hingegen nur orientierenden Charakter und können sich ändern. Daher wird empfohlen, offizielle Aktualisierungen regelmäßig zu verfolgen.
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