In mehreren Regionen im Nordwesten von Niedersachsen wurden aufgrund von Schneefall und Glatteis heute der Präsenzunterricht abgesagt. Auch in anderen Regionen und Städten wurden die Unterrichtsstunden für morgen abgesagt. Hier ein kurzer Überblick.
Meteorologische Warnungen und Entscheidungen der lokalen Behörden
Die Entscheidung über die vollständige oder teilweise Absage des Unterrichts aufgrund der Wetterbedingungen wird von den lokalen Behörden getroffen. Da die Straßen mit Schnee und Eis bedeckt sind, wird die Sicherheit des Schulwegs infrage gestellt. In vielen Regionen arbeiten die Schneeräumteams fast ununterbrochen, aber sie können die Straßen nur teilweise von Schnee und Eis befreien. Der Landkreis Aurich berichtet, dass bisher nur teilweise für sichere Straßenverhältnisse gesorgt werden konnte. Der Landkreis Emsland warnt vor „extrem rutschigen Straßen“. Viele Schulen, insbesondere Berufsschulen, haben auf Online-Unterricht umgestellt.
Online-Unterricht an den Schulen
Wegen der vorhergesagten gefährlichen Bedingungen haben mehrere Landkreise bereits den Präsenzunterricht abgesagt. Alle Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden unter Aufsicht gestellt. In den Landkreisen Ammerland, Aurich und anderen, wechseln Berufsschulen auf Online-Unterricht, während allgemeinbildende Schulen selbst entscheiden können, ob sie Online-Unterricht anbieten.
Im Landkreis Bremerhaven wurde der Unterricht an den Schulen für Freitag abgesagt, stattdessen wird Online-Unterricht organisiert. Schüler der Klassen 1 bis 6, die trotzdem zur Schule kommen, werden unter Aufsicht von Erwachsenen bleiben.
Änderungen im Unterrichtsplan aufgrund des Wetters
In einigen Landkreisen wie Celle, Delmenhorst und anderen wird der Unterricht an den Schulen für Freitag abgesagt, und auch für die Berufsschulen wird Online-Unterricht angeboten. Eltern, die sich um die Wetterbedingungen sorgen, können ihre Kinder zu Hause lassen, auch wenn der Unterricht nicht offiziell abgesagt wurde. Das Niedersächsische Kultusministerium gestattet es den Eltern, selbst zu entscheiden, ob ihre Kinder aufgrund der gefährlichen Wetterbedingungen zu Hause bleiben, insbesondere für Schüler der Klassen 1 bis 10.
Weitere Änderungen aufgrund extremer Wetterbedingungen
Der Winter 2026 stellt in Niedersachsen weiterhin eine Herausforderung für Schulen und andere Einrichtungen dar. Meteorologen prognostizieren weitere Schneefälle und Glatteis, die den Verkehr erschweren könnten. Auch starke Windböen könnten die Sicherheitslage auf den Straßen verschärfen. Die örtlichen Behörden rufen die Bürger zu Vorsicht auf und empfehlen, regelmäßig die aktuellen Wetterwarnungen zu verfolgen.
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