Frost, Schneefälle und gefährliche Bedingungen für den Straßenverkehr – der Winter verstärkt seinen Griff. Und schon bald wird sich die Situation weiter verschärfen, da ein Sturmsystem über das Land zieht.
Eiskalte Kälte und ständige Rutschgefahr
Bereits vor dem Eintreffen eines kleinen, aber starken Tiefdruckgebiets ist die Situation in einigen Regionen angespannt. Am Mittwoch zieht von Westen ein neuer Schneefall heran, während sich am Donnerstag das Wetter im Osten bessern wird. Doch zwischen diesen Perioden wird es im Süden sonnig sein, während kalte Polarluft weiterhin bestehen bleibt. Nachts werden im Süden und Südosten Temperaturen bis zu -20°C erwartet.
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Die Situation wird sich am Donnerstagabend erheblich verschärfen
Am Donnerstagabend ziehen von Westen neue Schneewolken mit Glatteis auf, die sich am Freitag nach Nordost- und Norddeutschland ausbreiten werden. Starker Schneefall wird erwartet, mit Mengen von bis zu 10-15 cm und mehr. Gleichzeitig wird von Westen und Südwesten wärmeres Luft aufkommen, wodurch in der Übergangszone zu kälteren Temperaturen Regen auf gefrorenem Boden fallen kann, was eine akute Gefahr von Glatteis und Eisregen mit sich bringt.
Besondere Aufmerksamkeit sollte Südeuropa gewidmet werden – hier wird mit extremen Schneefällen und erheblichen Niederschlagsmengen gerechnet.
Starker Wind verstärkt die Gefahr
Besonders im Norden und Nordosten sowie in den Gebirgen sind Schneefälle und Schneeverwehungen zu erwarten. In Verbindung mit dem Tiefdrucksystem wird der Wind stark auffrischen, und in einigen Regionen sind stürmische Böen bis 100 km/h möglich. In den höheren Gebirgslagen sind auch orkanartige Böen bis zu 120 km/h oder mehr nicht ausgeschlossen. Das bedeutet, dass besonders in den Gebirgen sowie im Norden und Nordosten – auf der kalten Seite des Tiefdrucksystems – eine hohe Gefahr von Schneeverwehungen und möglichen Windschäden sowie umfallenden Bäumen besteht. Es wird empfohlen, unnötige Fahrten zu vermeiden, um Leben und Gesundheit zu schützen und gleichzeitig die Arbeit der Winterdienste in dieser schwierigen Zeit zu erleichtern.

