Die 37-jährige Schlagersängerin Melanie Müller, einst „Dschungelkönigin“, hat erstmals offen über ihre finanzielle Lage während der Berufungsverhandlung im Fall des Nazi-Grußes gesprochen. Ihre Situation ist äußerst schwierig: Ihr Haus in Leipzig ist von einer Pfändung bedroht und die Schulden belaufen sich auf fast 200.000 Euro.
Während des Gerichtsverfahrens erklärte Müller, dass sie derzeit in einem Unternehmen arbeitet, das Campingplätze und Gastronomie organisiert, und monatlich 1.500 Euro verdient. Sie erwähnte auch, dass ihr Einkommen aus Streaming-Diensten im Jahr 2025 nur 50,41 Euro betrug. Diese finanziellen Schwierigkeiten wurden noch durch die juristischen Probleme verschärft.
Neben den finanziellen Belastungen hat Müller auch mit rechtlichen Problemen zu kämpfen. Im Jahr 2022 wurde sie für die Verwendung von Nazi-Symbolen bei einem Konzert in Leipzig verurteilt. Als Folge des Prozesses wurde ihr eine Geldstrafe von 3.500 Euro auferlegt. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung wurden zudem geringe Mengen Drogen gefunden.
Müller gab offen zu, dass sie derzeit finanziell von ihrem neuen Partner und ihren Eltern unterstützt wird. Sie erklärte auch, dass sie keine Alimente von ihrem Ex-Mann erhält, mit dem sie das Sorgerecht für ihre Kinder teilt. Der Gerichtsprozess und die damit verbundenen Probleme führten zu enormen finanziellen Verlusten für Müller, die ebenfalls über einen drastischen Rückgang ihrer Einnahmen aus Werbung und Auftritten berichtete, insbesondere in Österreich.
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